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BM 20
Kein anderer Lautsprecher belegte solange Spitzenplätze in der Fachpresse wie die BM 20. 1981 erstmals hergestellt und bis 1990 gebaut bewegte sie die Gemüter der Hifi-begeisterten wie kein anderer Lautsprecher. Als 4- Wege Lautsprecher, mit sieben Chassis, voll gegengekoppelt und einem 40 mm starkem Gehäuse ohne parallele Flächen war die BM 20 zukunftsweisend. Von 1981 bis ca. 1983 wurden die Basschassis Magnetgegengekoppelt. Ab 1984 wurde dieses Prinziep durch eine kapazitive Gegenkopplung ersetzt. Zu erken-nen an den größeren Staubschutzkappen der Basschassis. Es gibt unzählige verschiedene Technikvarianten die im Laufe der Geschichte der BM 20 immer wieder in die Laufende Produktion einflossen, daß es fast unmöglich macht alle aufzuzählen. Anzumerken ist, daß ab 1987 die Endstufen 130W zur Verfügung stellten die Eingänge symmetrisch wie auch asymmetrisch anzusteuern waren. Die Endstufen liefen bis ca. 20W im Class A Betrieb und schalteten bei höheren Leistungen in den Class B Betrieb. Ab diesem Bj. war die Elektronik wie auch alle Chassis ausgereift und Ausfälle waren und sind bis heute sehr selten. 1989 unterzog Ingo Knerr der BM 20 einer Frischzellenkur. Das Gehäuse war nun aus MdF, vorher Spanplatte, die Bass- Chassis wurden überarbeitet und die Elektronik in der Frequenzweiche geändert. Ab 1990 wurde die Produktion zugunsten der BM 18 eingestellt. Der Preis der BM 20 lag 1981 bei 19800,- DM , 1990 bei 27500,- DM pro Paar.
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